Gravimetrische Dosierwaagen von Gericke.

Gravimetrische Dosierwaagen

Bei der gravimetrischen Dosierung wird mittels Wägeeinrichtung entweder eine gewünschte Menge als Batch verwogen oder ein über die Zeit konstanter Massestrom dosiert. Die Wahl hängt vom Prozess ab, der kontinuierlich oder als Batch-Betrieb gestaltet werden kann. 

Gericke-Differenzialdosierwaagen liefern einen geregelten, hochkonstanten Massenstrom wie er bei kontinuierlichen Mischprozessen oder bei der Extruderbeschickung notwendig ist.

Robuste, zuverlässige und langlebige Bauweise stand bei der Entwicklung der Baureihen für die Gericke-Differentialdosierwaagen mit Tarakompensation DIW-KE, 50, 200 und DIW-E im Vordergrund.

Als preisgünstige, kompakte Alternative ohne Tarakompensation kann die Differentialdosierwaage mit 3 robusten Wägezellen vom Typ DIW3E eingesetzt werden. Der Wägebehälter und das Dosiergerät sind in einem Rahmen eingehängt dadurch sind beliebige Behältergrößen realisierbar.

Neu hinzu gekommen ist das Zweiwellen-Dosiergerät vom Typ DIW-PE-GZD. Ein vollständig zerlegbares Hygienegerät für höchste Prozessanforderungen.

Zur Befüllung der Waagen bietet Gericke optimal abgestimmte Systeme, wie z.B. pneumatische Fördergeräte oder volumetrische Dosierer an.

Funktionsweise der gravimetrischen Dosierwaage.

Hybridsystem mit Tarakompensation

Plattformwaagen.

Die Dosiergeräte werden auf stabile Plattformen montiert, welche mit einer Hochleistungswägetechnik ausgerüstet sind.Einsatz: Kleine bis mittlere Dosierleistungen

Differentialdosierwaage mit 3 Wägezellen.

Funktion: Der Wägebehälter und das Dosiergerät sind in einen Rahmen eingehängt. Die Gewichtserfassung erfolgt mit 3 robusten Wägezellen, optional sind diese auch in hygienischer Ausführung erhältlich. Einsatz: Mehrkomponentendosiersysteme in der Nahrungsmittelindustrie und in Chemieapplikationen.

Hybridwaagen mit tarakompensiertem Wägesystem.

Funktion: Bei der verwendeten Hybridmechanik wird das Gewicht des Waagenbehälters und Dosiergerätes durch eine Feder oder ein Gegengewicht ausgeglichen, so dass nur das darin befindliche Schüttgut gewogen wird. Somit steht die volle Auflösung der Wägezelle zur Verfügung.

Differentialdosierwaage DIW-KE GLD87

Einsatzbereiche der gravimetrischen Dosierwaage.

Lebensmittelindustrie.

Cerealien, Müsliriegel, Zuckermischungen, Milchpulver, diätische Frühstücksgetränke, Salziodisierung, Salzfluorisierung, Aromatisierung, Rosinen, Kirschen und getrocknete Früchten. 

Chemie.

Vormischungen, Extrusion, Waschmittel, Pestizide, Düngemittel, Baustoffe

Pharma.

Vitaminherstellung, Wirkstoffdosierung 

Kunststoffe.

Kunststoffverarbeitung, Filme, coaten

Umwelt.

Rauchgasreinigung, Wasseraufbereitung,  Dieselpartikelfilter

Hybridwaage DIWE-200

Vorteile der gravimetrischen Dosierwaage.

Allgemein.

  • Hochpräzise Dosierung in Bezug auf Dosiergenauigkeit und Dosierkonstanz
  • Genaue Reproduzierbarkeit des Dosierstromes
  • Die modulare Bauweise ermöglicht einfache und schnelle Zerlegbarkeit
  • Unempfindlich gegen externe Einflüsse wie Stösse und Schwingungen
  • Spezielle Hygieneausführungen nach EHEDG
  • ATEX-kompatible Ausführungen
  • Schnelle Integration der Gericke-Steuerung Easydos Pro in
    unterschiedlichste Steuerungsumgebungen
  • Optimale Anpassung der Schnittstellen zum vorgelagerten oder nachfolgenden Prozess
  • Perfekte Abstimmung mit kontinuierlichen Mischern von Gericke

Plattformwaagen.

  • Kompakte Geräte, einfache Montage, geschützte Elektronik

Differentialdosierwaage mit 3 Wägezellen.

  • Kompakte Einbaumöglichkeiten, beliebige Behältergrössen möglich, hygienische Ausführung.

Hybridwaagen mit tarakompensiertem Wägesystem.

  • Austarierung des Eigengewichtes, geschützte Messzelle, robust, unempfindlich gegenüber Störquellen.
Gravimetrische Dosierwaage DIW-E-GAC233F-550VR

Spezifikationen der gravimetrischen Dosierwaage.

Gericke Differenzialdosiergeräte und Bandwaagen verfügen über einen Leistungsbereich von ca. 0,2 l /h bis ca. 65.000 l/h je nach Schüttgutcharakteristik. Die komplette Ausrüstung der Dosierwaagen spart Einbau- und Inbetriebnahmekosten.

Im Normalfall gehört dazu: Waage mit Dosiereinrichtung, Frequenzumrichter, Behälter mit Deckel, Einlauf- u. Entlüftungsstutzen sowie flexiblen Verbindungen.

Wichtige Optionen und Ausführungsmöglichkeiten.

  • Rührwerke im Behälter
  • Druckkompensation am Auslauf und Behälter
  • Mikro-Entlüftungsfilter für Kleinmengendosierer
  • Inspektionsöffnungen für Sichtkontrolle
  • Waagengestelle in Edelstahl
  • Verschiedenste Behälterformen für schwerfliessende Schüttgüter oder besondere Prozessanforderungen realisierbar
  • Füllstandsüberwachung im Behälter
  • Beschichtete Behälter, um Abrasions-, Korrosions- oder Fliesseigenschaften zu verändern
  • Speziell gestaltete Auslaufrohre, überlange Dosierwerkzeuge und Schneckengeometrien
  • Hygieneausführungen mit polierten Oberflächen, totraumfreie Gestaltung, zerlegbare Dosier- und Antriebseinheiten mit Aseptikmotoren
  • ATEX-Kategorien 1, 2 und 3

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